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Nicole Böhm - Die Chroniken der Seelenwächter 1 - Die Suche beginnt

Möchte gerne bei den großen Verwandten mitspielen...

...muss aber leider noch am Kindertisch sitzen.

Ich habe mir die ersten Teile der "Chroniken der Seelenwächter" kürzlich im Rahmen des kostenlosen Angebots auf Amazon heruntergeladen, weil ich zum einen die Cover ganz ansprechend fand - es gibt schließlich genug Ebook-Cover, die aussehen, als hätte ein Dreijähriger eine Maus in die Hand genommen und sich in Paint ausgetobt... andererseits klang auch der Inhalt recht gut und hat mich ein wenig an die "Chroniken der Unterwelt" von Cassandra Clare erinnert, welche mir sehr gut gefallen.

Leider wurde ich bereits im ersten Band dieser Reihe das Gefühl nicht los, als hätte die Autorin sich ein zu großes Vorbild als Ziel gesteckt und ist auf dem Weg leider gescheitert. Ich weiß, dass diese Serie in ihrer Publikation anders konzipiert ist, aber dennoch drängt sich der Vergleich mit dem "großen Bruder" auf. Für mich scheint es, als hätte die Autorin auf den Zug der Jugendmystery aufspringen wollen, schafft dies aber für meinen Geschmack weder inhaltlich noch stilistisch.

Natürlich habe ich schon wesentlich schlechter geschriebene Bücher gelesen, die vor Fehlern strotzten, während diese sich hier zum Glück in Grenzen hielten. Auch habe ich gerade in Jugendbüchern nicht unbedingt ein Problem damit, wenn, vor allem bei Erzählungen in der Ich-Form, etwas umgangssprachlich geredet/geschrieben wird. Allerdings sollte dies dann meiner Meinung nach schon zur Story passen und in diesem Fall wirkte es teilweise schon eher albern, wenn nach einer Konfrontation zweier Protagonisten danach fröhlich im Gesicht herum"gepatscht" wird - das nur als Beispiel. Der Stil hätte besser in eine romantisch-lustige Teeniestory fernab jeglicher Mystery und Geheimnisse gepasst, hier fand ich ihn leider störend.

Die Charaktere selbst blieben für mich durchgängig blass und farblos und bis auf eventuell Jess konnte ich mir keinen so richtig plastisch vorstellen, was ich immer sehr schade finde. Auch wenn der Band als Einleitung dient, hätten die Protagonisten auch hier schon etwas mehr Farbe bekommen können. Gerade mit Jaydee (furchtbarer Name, aber das tut nichts zur Sache) und seinem Anhang wurde ich nicht warm, sodass ich seine von ihm erzählten Kapitel irgendwann fast quergelesen habe.

Insgesamt gesehen finde ich es irgendwie schade, dass mir die Geschichte so gar nicht gefallen hat. Ich habe mittendrin so einige Male darüber nachgedacht, abzubrechen und mich immer wieder zum Weiterlesen gezwungen, weil ich auf Besserung gehofft habe... aber leider blieb es langweilig, einige Szenen und Lösungen an den Haaren herbeigezogen und die Protagonisten einfach furchtbar.

1.8.15 16:35
 
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